So funktioniert die Kreditabsicherung bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit
Eine Restschuldversicherung stellt sicher, dass ein Kredit an die Bank zurückgezahlt wird, auch wenn der Kreditnehmer die Zahlungen nicht leisten kann. Zum Beispiel leistet die Versicherung, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt: Die verbleibende Kreditsumme wird dann von ihr beglichen, sodass die Hinterbliebenen nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Oft ist es zusätzlich optional möglich, die Restschuldversicherung auch auf Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit auszudehnen. Dazu werden gegen Aufpreis diese Bausteine in den Vertrag mit aufgenommen.
Wenn es Ihnen hauptsächlich darum geht, Ihre Hinterbliebenen für den Fall Ihres Todes finanziell abzusichern, dann ist eine Risikolebensversicherung für Sie die günstigere Wahl.
Häufig laden Banken direkt bei Abschluss eines Kredits dazu ein, eine Restschuldversicherung abzuschließen, mit der Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit abgesichert sind. Die Beiträge für diese „Arbeitslosenversicherung“ werden mit dem Kredit zusammen berechnet, sodass sich eine höhere Kreditsumme und somit auch höhere Zinsen ergeben.
Daneben besteht die Möglichkeit, eine solche Kreditversicherung für Arbeitslosigkeit bzw. Arbeitsunfähigkeit nachträglich und bei einem frei wählbaren Versicherer abzuschließen. Die Beiträge werden dann unabhängig von den Kreditraten entweder einmalig oder monatlich entrichtet.