Wann zahlt die Restschuldversicherung für das Auto?
In erster Linie dient eine Restschuldversicherung für ein Auto dazu, im Todesfall des Autokäufers die verbleibende Kreditsumme an die Bank zurückzuzahlen. Somit sind Hinterbliebene vor der finanziellen Belastung geschützt. Wenn der Kreditnehmer verstirbt, kommt die Versicherung in der Regel für die gesamte verbleibende Autokreditschuld auf einmal auf.
Abgesehen vom Todesfall, ist es heute auch möglich, die Kreditraten für ein Auto mithilfe einer Restschuldversicherung in folgenden Fällen abzusichern:
- Arbeitslosigkeit
- Arbeitsunfähigkeit
Mitunter sichern Anbieter noch weitere Umstände wie beispielsweise eine schwere Krankheit oder eine Scheidung ab. Die Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit bzw. Arbeitsunfähigkeit ist jedoch die gängigste Zusatzoption.
In der Regel zahlt eine Restschuldversicherung für das Auto im Todesfall ohne Weiteres. Für den Fall der Arbeitslosigkeit bzw. Arbeitsunfähigkeit gelten oft hingegen diverse Ausschlusskriterien, Warte- und Karenzzeiten, die eine Restschuldversicherung für einen Autokredit kaum ratsam erscheinen lassen.
Die Absicherung für den Todesfall ist insbesondere bei größeren Kreditsummen grundsätzlich zu empfehlen. Besonders günstig lässt sich die Familie mithilfe einer Risikolebensversicherung absichern.