Immer mehr Menschen interessieren sich für den Kauf eines E-Autos. Grund dafür sind unter anderem die hohen Spritpreise für Fahrzeuge, die mit Benzin oder Diesel angetrieben werden. Dagegen schrecken die hohen Anschaffungskosten derzeit auch noch viele ab, sich ein Elektroauto zu kaufen.

Sie fragen sich auch: Ab wann rentiert sich ein Elektroauto und welche Kosten kommen nach dem Kauf auf mich zu? Unser Ratgeberbeitrag zeigt Ihnen, auf welche Unterhaltskosten Sie sich bei einem E-Auto einstellen müssen und wie das Elektrofahrzeug im Vergleich zum Verbrenner abschneidet.

Steuern sind laufende Kosten, die zum Unterhalt eines Fahrzeugs gehören. Aber wie werden E-Autos eigentlich genau versteuert?

Im Kraftfahrzeugsteuergesetz ist die Besteuerung der Elektroautos geregelt. Und derzeit werden diese für einen bestimmten Zeitraum von der Kfz-Steuer befreit. Denn als nahezu emissionsfreie Alternative zu Verbrennern sind Elektroautos ein wesentlicher Bestandteil für das Erreichen der Klimaziele. So schafft der Bund durch Steuervorteile Anreize für den Kauf eines E-Autos.

 

Wie lange fahren E-Auto-Besitzer steuerfrei?

Für E-Autos, die bis zum 17. Mai 2011 das erste Mal zugelassen wurden, gilt eine Steuerbefreiung von 5 Jahren. Liegt die Erstzulassung des Fahrzeugs zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2025, fahren die Besitzer sogar 10 Jahre steuerfrei.

Diese steuerfreie Zeit wirkt sich natürlich positiv auf die gesamten Betriebskosten eines E-Autos aus.

 

Lohnt sich ein Elektrofahrzeug als Firmenwagen?

Auch gewerbliche Käufer und Arbeitnehmer profitieren von den Steuervorteilen. So werden bei elektrisch betriebenen Firmenwagen die Entfernungskilometer günstiger besteuert als bei Verbrennern. Auch der geldwerte Vorteil, der versteuert werden muss, liegt bei einem E-Auto viel niedriger als bei Kfz mit Verbrennungsmotor.

Zahlreiche Autofahrer wollen aufgrund der aktuellen Entwicklung der Spritpreise schnellstmöglich auf einen Stromer umsteigen. Doch als möglicherweise zukünftiger  E-Auto-Besitzer sollten Sie auch die Stromkosten bedenken, die auf Sie zukommen, wenn Sie Ihr <a href=https://www.huk24.de/elektroauto-versichern/ratgeber-e-mobilitaet/ladeinfrastruktur title="E-Auto laden">E-Auto laden</a>.

Je nach Stromanschluss und Leistung brauchen E-Autos unterschiedlich lange, um vollständig aufzuladen. Und dementsprechend schwanken auch die Stromkosten. Insbesondere wenn Sie über eine Ladestation (eine Wallbox) zu Hause Ihr E-Auto laden, lohnt es sich den Stromverbrauch im Blick zu behalten.

Sie wollen wissen, welchen Stromtarif Sie am besten wählen? Das hängt davon ab, wie viel und wie weit Sie jährlich mit Ihrem Elektroauto fahren.

Fahren Sie nicht mehr als 10.000 Kilometer im Jahr, ist es sinnvoll den Autostrom über Ihren normalen Stromzähler abzurechnen. In diesem Fall benötigen Sie also nur einen einzigen Stromtarif.

Außerdem bieten immer mehr Energieversorger mittlerweile Kombitarife für Haushalte mit E-Autos an. Dabei profitieren Sie z. B. von günstigem Ökostrom und Preisnachlässen für Wallboxen.

Für Firmenwagen oder E-Autos, die mehr als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegen, ist ein zusätzlicher Stromzähler sinnvoll. So können Sie sich für einen gesonderten Autostromtarif entscheiden, der in der Regel 20 bis 30 Prozent unter den Kosten üblicher Tarife liegt. Die niedrigeren Preise liegen daran, dass der Netzbetreiber bei Netzüberlastung die Stromversorgung für einen gewissen Zeitraum drosseln oder ausschalten kann. Da Strom meistens aber nur für bis zu 2 Stunden gedrosselt wird, beeinflusst dies das Laden des E-Autos nicht maßgeblich

Der Wirkungsgrad einer Sache gibt an, wie effizient die technischen Anlagen funktionieren. Im Fall der Brennstoffzellen ist der Wirkungsgrad das theoretische Verhältnis zwischen der nutzbaren elektrischen Energie und der freiwerdenden Gesamtenergie. Wir haben bereits erwähnt, dass es zwei verschiedene Arten von Brennstoffzellen gibt. Auch der Wirkungsgrad ist bei beiden Technologien unterschiedlich.

Die PEMFC-Brennstoffzelle wird am häufigsten verwendet und weist einen Wirkungsgrad von 32 bis 37 % auf. SOFC-Brennstoffzellen haben einen Wirkungsgrad von 33 bis 60 %. Aber woran liegt das? Ca. 45 % der Gesamtenergie gehen bei der Wasserstoffgewinnung verloren. Auch die Umwandlung des Wasserstoffs in Strom kostet nochmal Energie. Batteriebetriebene E-Autos hingegen erreichen einen Wirkungsgrad von 70 bis 80 %. Auch der Wirkungsgrad ist also eine Hürde, die von Industrie und Wissenschaft noch überwunden werden muss. 

Sie fragen sich, wer günstiger unterwegs ist: Das E-Auto oder der Benziner? Der direkte Vergleich zeigt: Gehen wir vom Durchschnittsverbrauch aus, sind die Kosten pro 100 Kilometer für ein Elektroauto wesentlich niedriger als die für ein mit Benzin betriebenes Kfz.

 

 

E-Auto

Benziner

Durchschnittlicher Verbrauch

15 kWh / 100 km

7,4 l / 100 km

Durchschnittlicher Preis pro kWh / l

36,19 ct / kWh

1,99 € / l

Kosten pro 100 km

5,43 € / 100 km

14, 73 €

Die Reparatur- und Wartungskosten von Elektroautos fallen meistens niedriger aus, da die verschleißanfälligen Bauteile im Fahrzeug fehlen. Dazu zählen z. B. das Getriebe, die Kupplung oder die Zündkerzen. Diese Komponenten zu reparieren bzw. zu ersetzen, ist für Besitzer von Benzinern oder Dieseln oft recht kostspielig.

Folglich ist auch die Inspektion eines E-Autos in der Regel nicht so aufwendig und die Kosten niedriger. Außerdem fällt bei der Wartung eines E-Autos auch ein teurer Ölwechsel weg.

In vielen Bereichen sind die Unterhaltskosten eines E-Autos geringer als die eines Diesels oder Benziners. Zudem können elektrisch betriebene Kfz in Sachen Versicherung punkten. Denn die Beiträge für die teuren Elektroautos sind häufig niedriger.

Zwar wird der Beitrag grundsätzlich auch bei E-Autos anhand der Motorleistung, der Typklasse sowie den persönlichen Merkmalen des Fahrers berechnet. Bei vielen Anbietern profitieren Sie jedoch von sogenannten Öko-Tarifen: So bieten zahlreiche Versicherungen Vergünstigungen für umweltfreundliche Autos.  

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