Die häufigsten Naturgewalten in Deutschland erklärt
In Deutschland dauert die Sturmsaison vorwiegend von Oktober bis in das Frühjahr hinein. In dieser Zeit treten immer häufiger starke Winde (ab Windstärke 7) auf, die in der Lage sind, ganze Bäume umstürzen zu lassen und Gegenstände durch die Luft zu wirbeln. Jahr für Jahr richten solche Ereignisse hohe Schäden an Wohngebäuden und Fahrzeugen an.
Im Sommer nimmt die Häufigkeit von Stürmen ab. Allerdings mehren sich in den heißen Monaten Hagelschauer, die zum Teil Fenster einschlagen und ungeschützt parkende Autos erheblich beschädigen können.
Hochwasser durch sehr starke Niederschläge kommen heute etwa doppelt so oft vor wie vor 100 Jahren. Die immense Zerstörung, die große Mengen an Wasser anrichten können, zeigte uns das Jahrhundertereignis im Ahrtal. Aber auch kleinere Überschwemmungen können bereits große Schäden anrichten. Hohe Wasserstände im Keller können dort gelagerte Gegenstände beschädigen oder gar wegspülen. Darüber hinaus können Fahrzeuge mit Wasser volllaufen oder von den Wassermassen fortgespült werden.
Ein Erdrutsch beschreibt das Herabrutschen von Erdmassen entlang eines Hangs, in der Regel verursacht durch ein Aufweichen des Bodens nach starken Regenfällen.
Blitzeinschläge werden in den Sommermonaten immer häufiger. Denn wenn kalte und warme Luft aufeinandertrifft, kommt es zu einer elektrostatischen Aufladung, die sich in einem Blitz entlädt.
Nicht nur direkte Blitzeinschläge, sondern auch Überspannungsschäden durch Blitzschlag können hohe Schäden verursachen. Zum Beispiel wenn ein Blitz in ein Gebäude einschlägt, an dessen Stromnetz ein Elektrofahrzeug zum Laden angeschlossen ist. Neben Schäden am Gebäude können so auch Schäden am Elektrofahrzeug entstehen.
Anhaltender Frost kann zu hohen Kosten unter anderem durch aufplatzende Wasserleitungen, feuchte Wände und gesprungene Dachziegel führen.