Für das Fahrsicherheitstraining können Sie sich über 30 Veranstalter aussuchen. Das meistgewählte ist allerdings das ADAC-Fahrtraining, das Sie auf 60 Trainingsanlagen in fast allen Bundesländern nutzen können. Wer in Ihrer Nähe ein Sicherheitstraining bietet, erfragen Sie am besten bei Ihrem Straßenverkehrsamt.

Gewöhnlich beginnt das Fahrsicherheitstraining mit der korrekten Sitz- und Armhaltung, sodass Sie Ihr Auto optimal beherrschen und bei Unfällen das geringste Verletzungsrisiko entsteht. Zudem erfahren Sie Einzelheiten über ESP, ABS und weitere Themen. Allerdings darf natürlich die Fahrpraxis nicht zu kurz kommen.

Während einer etwa 8-stündigen Veranstaltung absolvieren Sie Übungen, die Ihre Fahrschule in der Regel nicht mit Ihnen durchgeht, die Ihnen im Ernstfall allerdings von großem Nutzen sein können. Dazu gehören Vollbremsung, Ausweichmanöver, Kreisbahnfahrten, um die Fliehkraft auszutesten, Slalom-, Hindernis- und Kurvenfahrten sowie vieles mehr.

Das A & O beim Fahrsicherheitstraining ist: Keine Angst vorm Ausprobieren. Wenn Ihnen von all den Inhalten mulmig werden sollte, bedenken Sie einfach, dass alle Übungen in einer kritischen Situation viel beängstigender wären, wenn Sie sie nicht ausprobieren. Und schließlich sitzt ein Sicherheitsprofi neben Ihnen, wenn Sie auf die Wasserwand zuschießen oder eine kontrollierte Vollbremsung hinlegen. Mit dieser Sicherheit ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass Sie bei Ihrem Fahrtraining sogar eine Menge Spaß haben.

Die Kosten für ein Fahrsicherheitstraining lassen sich leider nicht genau nennen. Denn die variieren je nach Anbieter, Fahrzeug und Trainingsumfeld. Auf einer gängigen Fahrsicherheitstrainingsanlage ist eine solche Tagesveranstaltung ab etwa 100 € zu haben, in einem hochmodern ausgestatteten Fahrsicherheitstrainingszentrum beginnen die Kosten bei etwa 130 €.

  

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